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Friday, February 29. 2008Die Bahn kommt: Zahlen per RFIDHa, jeder der mich kennt, weiß es: Seit Monaten phiolosohiere ich schon darüber wie toll es doch wäre wenn man in der Bahncard einen RFID chip hätte und einfach in eine Zug einsteigt, irgendwo aussteigt und dann automatisch die Strecke berechnet und eine Abbuchung des Fahrpreises durchgeführt wird. Und siehe da, die alte Weisheit stimmt: Wenn du eine tolle Idee hast, haben mindestens weitere 4000 Leute auf der Welt gleichzeitig die selbe Idee. Und manche setzen sie halt auch um während andere nur drüber reden. Warum schreibe ich das alles? Heute auf Heise:
Siehe: http://www.heise.de/newsticker/meldung/104273/from/rss09 Friday, February 22. 2008Tehehehehests!
Seit ungefähr 120 Jahren weiß die Softwarebranche es, seit ungefähr 4 Jahren die PHP Branche und seit 3 Jahren ich und meine werten Kollegen: Testen ist wichtig. Und weil das so wichtig ist, möchte man es gern oft machen. Und wenn man keinen Azubi oder Prakti zur Verfügung hat, den man mit solchen Aufgaben beglücken kann, muss man das automatisieren. Dafür gibt es hervorragende Tools wie zum Beispiel PHPUnit, Cruise-Control und Selenium. Die haben wir inzwischen alle in einer Buildix Instanz installiert, konfiguriert und so eingerichtet, dass neben einigen Source-Code-Qualitäts-Prüfroutinen auch regelmäßig Unit-Tests und Selenium Tests durchlaufen. Letztere sogar automatisch auf allen Browsern und Betriebssystemen, die wir dem Kunden zugesichert haben. All das ist nun eingerichtet und unser ganzer Stolz. Allein es fehlt an Tests. Es ist eine durchaus ehrenvolle Entwickleraufgabe, solche zu schreiben. Aber leider auch eine, die keinen "Working Code" produziert, also kein konkret anstehendes Problem löst. Was in all den schönen Büchern von Cunningham, Beck und co. leider nicht drin steht ist nämlich, wie man effektiv dafür sorgt, dass die Entwickler sich dafür Zeit nehmen, sinnvolle Tests zu schreiben. Nachdem auch der Hartmann'sche GEADN - Ansatz wegen Patentschutz nicht zum Einsatz kommen kann, hat ein Kollege von mir nun eine Anleihe bei einem bekannten Motivationstrainer und Team-Coach ausgeliehen. Letzterer setzt sich in seinem Blog-Eintrag "Motivation" sehr berufen mit diesem Thema auseinander und empfiehlt das Tapezieren von Wänden mit motivierenden Plakaten (siehe links). Das rollen wir heute mal flächendeckend aus und hoffen auf Besserung...
Thursday, February 21. 2008Diplomarbeit
Unser geschätzer Bulgare Slavey hat heute seine Diplomarbeit über unser Projektmanagement- und Resourcenplanungssystem vorgestellt. Nachdem sein Professor unseren Ansätzen anfänglich ein wenig skeptisch gegenüberstand (O-Ton: "Ich habe das am Anfang für Unfug gehalten"), konnte er sich im Verlauf der Diplomarbeit dann doch für unsere Methodik erwärmen. Jetzt ist es wissenschaftlich überprüft: So wie wir arbeitet sonst keiner. Das ist erstmal noch kein Qualitätsmerkmal. Es gibt auch keine Methodik, die diese Vorgehensweise propagiert. Auch das nicht unbedingt ein Qualitätsmerkmal. Aber wir machen seit Einführung dieser Methodik so gut wie keine Überstunden und kriegen unsere Projete trotzdem hin. Und wir haben unseren Diplomanden sowie seinen Prof. von der theoretischen Qualität unseres Ansatzes überzeugt. Scheint doch was dran zu sein. Auf jeden Fall werden wir auch weiterhin Aufgaben zum Spätest-möglichen Zeitpunkt planen und kleine Stundenjobs mit 900 Manntage-Projekten in einer Resourcenplanung mischen...
Monday, February 18. 2008Buch: Advanced Ajax Lange Zeit habe ich ja ehrlich gesagt Javascript wo möglich vermieden. Aber inzwischen hat sich die Welt weiter gedreht und ich muss mich wegen diverser Web 2.0 Projekte jetzt doch mal ernsthaft mit dem Thema beschäftigen. Da fiel mir vor einiger Zeit ein Buch in die Hände: Advanced Ajax. Nachdem es nun auch in meinem neuen Lieblingsblog "Ajaxian" gefeatured wurde, bin ich jetzt dabei, es tatsächlich mal zu lesen. Interessant, das Javascript inzwischen eine ernsthafte Programmierplattform geworden ist. Vorbei die Zeit, als man probiert hat, bis es zufällig funktionierte. Inzwischen gibt es Unit-Tests, Contineous Integration Server, Design Patterns, Libraries, alles was der ambitionierte Informatiker braucht. Sehr reizvoll, sich mit dieser (für mich aus Informatiksicht neuen) Platform zu beschäftigen. Wobei ich mich noch nicht entschieden habe, was mir besser gefällt: Javascript oder ActionScript. Jedenfalls bin ich gerade ziemlich begeistert von JQuery und meine Kollegen arbeiten an der Umsetzung eines openAjax Hubs sowie einer Komponentenarchitektur, die Client Side Code, Server Side Code (in PHP) und HTML miteinander verknüpft. Spannende neue Welt. Da braucht bald keiner mehr was programmieren...
Saturday, February 16. 2008iTunes 7.6 auf Windows
Heute morgen habe ich dem iTunes Thema noch einen weiteren Versuch gewidmet: Alle Dateien löschen, iTunes neu einrichten, dann iPod anschließen (und siehe da: Es kommt die Warnung "Wollen Sie diesen iPod wirklich mit diesem Rechner verbinden?"). Dann: Die alten Daten importieren. Und wer hätte das gedacht: So gehts. Die gekaufte Musik mußte ich für den neuen Rechner erneut aktivieren (2 von 5 aktivierungen sind damit durch). Dann der Versuch eine CD zu importieren. Ich wußte ja, dass mein neuer Rechner schnell ist. Aber eine ganze CD in 4 Sekunden importieren? Da muß was faul sein. Und so war es auch: Die Dateien waren alle leer, iTunes hat als Dauer für jeden Song sowas wie 789 Minuten angezeigt. Synchronisierung auf den iPod ging zwar diesmal, aber leider ohne Inhalt. Also probieren, recherchieren etc. Zum Schluß fand ich raus, dass man bei iTunes 7.6 unter Windows die Fehlerkorrektur in den Optionen nicht aktivieren darf. Wenn man die aktiviert, passiert genau das beschriebene. Deaktivieren hilft. Meine alten CDs werde ich zwar so nicht importieren können (oder nur mit gehörigen Drop-Outs), aber immerhin gehts jetzt prinzipiell. Man darf hoffen, dass Apple davon schon Wind bekommen hat und das in der nächsten Version von iTunes wieder geht. Leider kann ich über die Coverflow Funktion auch nichts sagen, weil meine CDs offenbar alle so exotisch sind, dass die Cover nicht gefunden werden. Aber immerhin kann ich jetzt meinen iPod mit meiner Musik volltanken und die neue Welt des grenzenlosen Unterwegs-Entertainment genießen!
Wednesday, February 13. 2008Phillip...Ach ja, der Phillip. Was hatten wir einen Spaß zusammen, auf diversen Konzerten. Gut, der stand auf der Bühne im Trockenen und ich im Regen davor, aber sowas schweißt doch zusammen, oder? Fine Art in Silver, Albert is a Headbanger Nun bin ich schonmal auf youtube unterwegs und da gibts ja noch mehr Erinnerungen an schräge Konzerte: und von ganz (ganz) früher: Abfahrt, Klangwerk, Out of the Ordinary interessanterweise stammt die Aufnahme aus Dülmen, wo ich geboren und aufgewachsen bin. Ich war zu der Zeit in Frankfurt im Dorian Gray, da wo der Fenslau diese Musik gemacht hat. Ob das was zu sagen hat? Vermutlich nicht. Außer dass ich früher tatsächlich solche Musik gehört habe. Und zwar vor Ort, 3 Mal die Woche... Sorry, aber es geht noch weiter: Front, nochmal Front, Laibach und meine liebe Anne iPodLove
Nu hab ich wieder einen, in schwarz, von Apple: iPod Nano. Sehr formschönes Gehäuse. Nachdem der Alte pünktlich 2 Tage nach Garantieablauf den Geist aufgegeben hatte und Apple aus Prinzip nicht repariert, machte ich mich am Samstag auf den Weg zum Apple Flagship Store und kaufte einen Neuen. Dann zu hause musste alles sehr schnell gehen. Schließlich verliert so ein Gerät ja ab der ersten Minute nach dem Einkauf an Wert. Also: Rechner an, iTunes starten, iPod dran, "synchronisieren" drücken und in freudiger Erwartung der coolen Covlerflip Funktion entgegenblicken. Leider umsonst: alles was auf den iPod kam, waren die 20 neuesten Folgen des Captain Blaubär Podcast. Auch lustig. Was war geschehen? Offenbar hat iTunes meine ganzen mühsam geripp'ten (alle legal erworbenen) CDs, sowie die bei iTunes runtergeladenen Songs alle mit der Seriennummer meines alten (inzwischen vermutlich in Polen recycleten) iPod verschlüsselt und der neue kann damit nichts anfangen. Deshalb lädt iTunes die Musik erst gar nicht drauf. Der Musikindustrie sei dank. Dabei wäre doch alles so einfach gewesen: mp3s laden, auf die Festplatte schieben, abspielen, fertig. Nun ja, die wollen ja auch leben. Aber auch da hat Apple mal wieder einen super Schachzug gemacht: Das Einzige, was mich nämlich daon abhielt, das Gerät gleich wieder in den Laden zu bringen (an einem Backstein befestigt, direkt durch die "Storefront"-Scheibe) ist meine irrationale Zuneigung zu diesem kleinen possierlichen Tierchen in mattem schwarz. iPodLove eben... So wie damals Container Love. Von Philip Boa. In meiner Jugend. Gern würde ich das mal wieder hören. Aber ich hab die CD verlegt. Und mein iPod darf sie nicht abspielen. Schade eigentlich, dabei ist doch alles bezahlt...
Tuesday, February 12. 2008X-Wing
Die neuen Star Wars Folgen waren schwer für mich. Jahrzehnte habe ich vergeblich auf mehr Stoff für die Sucht meiner Jugendtage gewartet, gehofft, gefleht. Und dann kommen komplett computeranimierte, keimfreie massenpublikumskompatible 08/15 Science Fictions dabei raus, die man auch im Disney-Channel zeigen könnte. Was war ich entäuscht. Anderen ging es ebenso. Die Hand-Made-Ästhetik und eher etwas dreckige Atmosphäre der ersten Teile, das war noch echt. Lasst uns wieder Improvisieren! Mit einfachsten Mitteln Legenden kreieren! Nicht mit Rechenpower sondern mit schlauen Ideen punkten! Oder mit Ikea gesagt: Man müsste mal wieder auf die Strasse gehen. Aber ich wohne ja schon lange nicht mehr, sondern lebe inzwischen. Und da sind solche Dinge vielleicht doch nicht mehr so wichtig. Sollen doch andere auf die Strasse gehen, ich schau dann eben so lange Dr. House. Oder Waking the Dead.
Vista!Saturday, February 9. 2008Gerettet! Dank TestDisk!Irgendwann mußte es auch mir mal passieren: Rechner an, Bluescreen. "Windows hat was ganz schlimmes festgestellt und muß jetzt leider sofort angehalten werden, um noch größeren Schaden zu verhindern". Zu Zeiten des kalten Krieges hieß sowas "You are leaving the american sector", oder "Ab hier sind Sie auf sich allein gestellt, schönen Tag noch". Nach ein bisschen Recherche bin ich dann (nach einer Menge sogenannter Disk-Doktoren, vor denen aber an berufener Stelle ausdrücklich gewarnt wird) auf ein sehr handliches OpenSource Tool gestoßen: TestDisk. Dieses kleine OpenSource Tool hat geschafft, was Windows schon aufgegeben hatte: Greift auf die Platte zu, klärt mich über Probleme auf ("Die Platte behauptet, 255 Heads zu haben, das Dateisystem weiß aber nur von 240, wollen Sie das jetzt ändern?"). Zu guterletzt kopiert es sogar die Dateien für mich auf eine andere Platte, weil Windows auch nach Reparatur partout nicht auf die Dateien zugreifen mag. TestDisk sieht zwar nicht hübsch aus, aber es ist ziemlich genial und OpenSource. Ich liebe das Internet! Tuesday, February 5. 2008dizzy bee
Durch eine unglaubliche Verkettung von Zufällen landeten meine Frau und ich doch tatsächlich am Samstagabend mitten in einem LifeKonzert der unglaublichen Dizzy Bee. Während so etwas wie "Glam Funk" über uns hereinbrach und interessanterweise auch noch ziemlich amüsant wurde, fiel mir ein neuer, bewegender Zusammenhang auf: Das Rauchverbot in Kneipen bewirkt leider auch, dass man plötzlich Dinge riecht, die man eigentlich gar nicht so genau riechen will. Stieg einem früher maximal etwas Hanfgeruch in die Nase, riecht man heute leider auch ungewaschene oder muffig-getrocknete Klamotten. Insbesondere bei Veranstaltungen auf denen getanzt wird, wird man mit einem interessanten Geruchsgemisch konfrontiert. In verqualmten Kneipen ist mir sowas nie aufgefallen...
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Lange Zeit habe ich ja ehrlich gesagt Javascript wo möglich vermieden. Aber inzwischen hat sich die Welt weiter gedreht und ich muss mich wegen diverser Web 2.0 Projekte jetzt doch mal ernsthaft mit dem Thema beschäftigen. Da fiel mir vor einiger Zeit ein Buch in die Hände: 